Planung

Die Wahl des richtigen elektromechanischen Antriebs erfordert eine durchdachte Planung – von Sicherheit und Präzision bis hin zur optimalen Integration in Ihren Bauraum. Doch worauf kommt es wirklich an? Unsere Artikel helfen Ihnen, zentrale Aspekte wie Selbsthemmung, Sicherungslösungen oder Lagerkonzepte besser zu verstehen – und so Ihre Anwendung zu perfektionieren.

Integration & Bauraumoptimierung

Bauraum effizient ausnutzen - GROB GmbH

Effiziente Nutzung des Bauraums

Kurzhub - GROB GmbH Antriebstechnik

Spindelantriebe mit kleinem Hubweg - Lösungswege

Lagersysteme - GROB GmbH Antriebstechnik

Lagersysteme

Sicherheitsaspekte & Systemschutz

Sicherheitsfangmutter SFM Hintergrundbild

Sicherheitsmutter als Absturzsicherung

Verdrehsicherung

Verdrehsicherung bei Spindelantrieben – ohne geht’s nicht

Schneckengetriebe

Selbsthemmung

Bremse im Hubsystem - GROB GmbH Antriebstechnik

Bremse im Hubsystem

Lackierung und Schutzklassen - HMC

Lackier- und Schutzklassen

Steuerung & Positionierung

Genauigkeit test

Genauigkeit und Präzision bei Linearbewegungen

Endschalter im Vergleich - GROB Antriebstechniker GmbH

Endschalter

Häufig gestellte Fragen zur Planung

Ja. Es gibt Miniaturkugelgewinde und kompakte Bauformen mit kleinem Außendurchmesser und verkürzter Mutter – ideal für beengte Bauräume.

Beim Transport von Menschen greift DIN EN ISO 17206. Die Norm für Veranstaltungstechnik definiert die benötigten Sicherheiten, Sicherheitseinrichtungen und systemrelevante Abschaltungen.

  1. Die Last muss immer geführt sein
  2. Die Beschleunigung sollte über eine Rampe gesteuert sein
  3. Die Kette kann keine Schwenkbewegung durchführen
  4. Die zulässige Knicklänge darf nicht überschritten werden

Die SFM läuft im Standardfall lastfrei mit der Tragmutter mit. Bricht die tragende Mutter, fängt die SFM die Last auf. Es kann dann noch ein Hub zur Stilllegung der Anlage durchgeführt werden. Die SFM wird außerdem auch als Referenzmutter zur Verschleißmessung genutzt.

Unter Selbsthemmung versteht man ein "Nicht-Losrutschen" von Spindel-Mutter-Systemen ohne äußerliche Krafteinwirkung. Den Grad der Selbsthemmung beeinflusst die Werkstoffpaarung, der Steigungswinkel und die Schmierung

Durch ein Federpaket kann über die Federkonstante eine definierte Kraft kombiniert werden. Wird das Federpaket zusammengedrückt, gibt ein Endschalter das Signal zurück. Vorteil: Auch der Endschalter kann in der Position verstellt werden, sodass der Kunde ganz genau seinen Punkt der Kraft einstellen kann.

Die Verwechslung kommt manchmal nur zustande, weil in beiden Fällen ein zusätzliches Element hinten auf der Spindel sitzt.

  1. Die Ausdrehsicherung ist lediglich ein Ring auf dem Gewinde, der ein Herausfallen der Spindel verhindert
  2. Die Verdrehsicherung verhindert zusätzlich das Verdrehen der Spindel

Eine Verdrehsicherung ist immer notwendig. Durch die Gleitreibung im Gewinde würde die aufgelegte Last einfach mitdrehen und es findet keine Relativbewegung (lineare Bewegung) statt

Je höher die Axialkraft auf das Gewinde, desto höher auch die Reibkraft, da Fr=FN*µ

Was ist eine Verdrehsicherung? Einfach erklärt - GROB GmbH chevron_right

Sie können mechanische, magnetische oder induktive Endschalterlösungen anbauen. Eine Vorbereitung für eigene Sensoren ist ebenfalls möglich. Bitte beachten Sie, dass es nicht möglich ist an Spindelhubgetrieben in Laufmutterausführung Endlagenabschaltung zu implementieren.

Je dicker die Spindel, desto aufwändiger die Verdrehsicherung über Nut und Passfeder. Faustformel: bis 40er Spindel macht eine Verdrehsicherung per Nut und Passfeder Sinn, ab 55er Spindel besser auf Verdrehsicherung mit Vierkantrohr und Vierkantblock setzen.

Was ist eine Verdrehsicherung? Einfach erklärt - GROB GmbH chevron_right

Stehlager kommen in Hubsystemen mit mechanischer Kopplung (=Verbindungswellen) zum Einsatz. Die Lager verkürzen die freie Länge der Verbindungswellen und verhindern so ein Aufschwingen bei hohen Drehzahlen.

Nein, eine Festlagerung ist in jedem Antriebssystem von grundlegender Bedeutung. Ohne Festlagerung kann keine zuverlässige Axialbewegung ausgeführt werden.

  1. Bei Drucklast: abhängig von der Steuerung kann eine 100%-tige Wiederholbarkeit erreicht werden
  2. Bei wechselnder Last: die Steuerung muss hier das Umkehrspiel am Kettenrad und die Fertigungstoleranzen in den Kettengliedern berücksichtigen.

Nein, Sie sollten eine Bremse am Motor vorsehen.

Ja, bei kurzen Spindeln oder geringen Drehzahlen ist die Spindel ausreichend formstabil ohne zusätzliche Radiallagerung am Spindelende.

Frage nicht dabei?